Archiv

Artikel Tagged ‘Bremsbeläge’

Audi A6 ohne Mangel im Test von Auto, Motor, Sport

20. November 2014 Keine Kommentare
Audi A6

Audi A6 | © by flickr / MSVG

In den Testberichten des Magazins Auto, Motor, Sport ist es nicht gerade ungewöhnlich, dass bestimmte Fahrzeuge ein gutes Urteil erhalten. Im Falle des neuen Audi A6 Avant 3.0 TDI gibt es jedoch eine Besonderheit zu erwähnen, denn das neue Modell von Audi ist erst der zweite Wagen, der es schafft, den Dauertestbericht ohne Mangel zu bestehen. Bereits seit zwei Jahren läuft der getestete Audi A6 Avant ohne Vorfall und hat dabei eine Strecke von über 100.000 Kilometern zurückgelegt. Bereits im Juni 2013 erreicht das Fahrzeug den Kilometerstand. Eine beachtliche Leistung, vor allem da es sich be idem Wagen um einen Hybriden handelt.

Trotz permanenter Nutzung kein Mangel

Erstmals in Gebrauch genommen wurde der A6 im Oktober des Jahres 2012 und seitdem wurde er nicht nur von zahlreichen Personen genutzt, sondern unter anderem auch als Zugmaschine für andere Autos oder sogar Boote verwendet. Trotz dieser hohen Belastung und der Fahrstrecke von über 100.000 Kilometern wurden am Wagen keine Mängel festgestellt.
Einzig die Bremse kann kritisiert werden, da hier die Bremsscheiben sowie -beläge unter einem starken Verschleiß gelitten haben und bereits nach rund 38.000 Kilometern ausgetauscht werden mussten. Nach insgesamt 83.000 Kilometern musste dieser Vorgang sogar erneut wiederholt werden, sodass sich sagen lässt, dass der A6 hier eine kleine Schwäche offenbart. Diese Schwäche kann jedoch beim Audi A5 nicht festgestellt werden, sodass es sich auch lohnt, diesen als Geschäfts-, Jahreswagen oder Gebrauchtwagen zu kaufen.

Besonders gelobt wurden auch der Allradantrieb des Wagens, sowie das massive Platzangebot im Innenraum. Im Bereich Infotainment erhielt der Audi A6 einen kleinen Dämpfer. Hier wurde vor allem die fehlende Online-Anbindung kritisiert, aber auch holprige Sprachansagen und ein langsamer Start hinterließen einen negativen Eindruck bei den Bewertern.

Der Dauertest und sein bisheriger Spitzenreiter

Auto, Motor und Sport richtet den Dauertest bereits seit 1962 aus und seit dieser Zeit wurden ĂĽber 300 Autos dem anspruchsvollen Test unterzogen. Die zurĂĽckgelegte Kilometerzahl war zwar zu Beginn auf 15.000 Kilometer begrenzt, doch seit dem Jahr 1976 ist die heutige Marke von 100.000 Kilometern als Richtwert festgesetzt. Alleine in den vergangenen 15 Jahren wurden 182 Autos diesem Test unterzogen und dementsprechend beeindruckend ist es, dass der A6 so gut abschneiden konnte.
Einzig der Toyota AurisHybrid war im Dauertest noch besser. Der Hybridwagen konnte nämlich nicht nur die 100.000 Kilometer ohne Panne und Mangel überstehen, sondern hatte auch mit weniger Verschleißerscheinungen zu kämpfen als der A6. Dies ist besonders eindrucksvoll, da der Auris durch die komplizierte Hybridtechnologie eher zu Mängeln neigt.

 

Reparaturen am Auto immer schnell erledigen, sonst kann es gefährlich werden

2. März 2012 Keine Kommentare

cc by flickr/ chuckoutrearseats

Jedes Auto hat einmal einen Defekt, sei es nur eine kaputte Glühbirne, ein kleines Leck im Auspuff oder abgefahrene Bremsbeläge. Viele denken sich dann, dass es ja nur eine Kleinigkeit ist, und warten deshalb noch mit der Reparatur. Dies kann letztendlich nicht nur dazu führen, dass die Reparatur sehr viel teurer wird, sondern kann in bestimmten Fällen versicherungstechnische Probleme mit sich bringen und im schlimmsten Fall sogar gefährlich werden.

Ist beispielsweise die Glühbirne eines Scheinwerfers defekt und man verursacht in der Dunkelheit einen Schaden, kann es passieren, dass die Versicherung diesen Schaden nicht übernimmt. Denn wenn sie der Ansicht ist, der Schaden wäre vermeidbar gewesen, wenn beide Scheinwerfer korrekt funktioniert hätten, bleibt man auf dem Schaden sitzen. Ganz abgesehen davon steht ein defekter Scheinwerfer auch noch mit 15,- Euro Strafe im Bußgeldkatalog.

Noch gefährlicher und teurer wird es, wenn die Bremsen nicht mehr einwandfrei funktionieren, denn wird man von der Polizei angehalten, kostet dieser Umstand bereits 90,- Euro. Verursacht man dann aber einen Unfall und wird dieser auch noch auf die defekte Bremse zurückgeführt, muss die Versicherung zwar seine Leistungen gegenüber des Geschädigten erbringen, kann diese aber vom Versicherungsnehmer zurückverlangen.
Wenn man bedenkt, dass z.B. Ersatzteile für einen Audi, nicht die Welt kosten und auch noch überall erhältlich sind, kommt man nicht umhin sich zu fragen, ob dieses Risiko wirklich nötig ist. Selbst für Autobesitzer, die eine Reparatur nicht selbst durchführen können oder wollen, gibt es doch die Möglichkeit in einem Werkstattvergleich eine günstige Werkstatt auszuwählen, sodass eine Reparatur, vor allem wenn es sich um so etwas Banales wie das Auswechseln einer Glühbirne oder den Einbau neuer Bremsbeläge handelt, nicht übermäßig teuer wird.
Einen Lampenwechsel bieten viele Werkstätten oder Tankstellen sogar kostenlos an und man zahlt lediglich zwischen 3 und 5,- Euro fĂĽr die Birne. Dies ist in jedem Fall billiger, als einen Unfall zu verursachen, der im gĂĽnstigsten Fall „nur“ einen Blechschaden zur Folge hätte.