Der deutsche Autobauer Audi möchte mit einer neuen Offensive den bisherigen Abstand zu BMW und Mercedes-Benz verkürzen. Nach Unternehmensangaben wollen sich die Ingolstädter innerhalb von 5 Jahren an die vordere Position des Premiumsegments setzen. Damit dem Unternehmen das gelingen kann, benötigt Audi ein neues Image in China.
Die Ziele für die neue Offensive sind klar definiert. 2015 möchte Audi rund 400.000 Fahrzeuge verkaufen. 2009 gelang dem Autobauer ein Absatz von 245.000 Fahrzeugen. Demnach möchte das Unternehmen innerhalb von fünf Jahren das Niveau der Wettbewerber erreichen. Im sogenannten Premiumgeschäft muss das Unternehmen jedoch deutliche Barrieren hinter sich lassen, denn bisher ist der Abstand zu den führenden Autobauern bei Fahrzeugen jenseits der 50.000 Euro Marke groß. Derzeit kann sich der Autobauer vor allem in den Bereichen der Mittel- und Kompaktklasse durchsetzen und verweist in dieser auf eine starke Wettbewerbsposition. Allein in China rechnet Audi derzeit mit einem Wachstum von 67 Prozent bis 2015. Auch in den USA möchte der Konzern den eigenen Absatz deutlich ausbauen.
Obwohl der Audi R8 Spyder zweifelsohne das ist, was man als einen Garant bezeichnen kann, hat sich die Firma Sport-Wheels für kleinere Veränderungen entschieden. Neben einem spektakuläreren Look erhielt der Supersportler von Audi gigantische 600 PS. Nach einigen Anpassungen können ab sofort alle Besitzer des R8 Spyder die kleinen Veränderungen in Anspruch nehmen. Die Wahl darf dabei zwischen zwei Stufen fallen.
In der ersten Stufe schaffen die Profis immerhin eine Leistungssteigerung auf 565 PS. Von Haus ist der R8 Spyder mit 525 PS ausgestattet. Weitere Veränderungen ermöglichen die Steigerung von 530 Nm auf 560 Nm. Sport- und Geschwindigkeitsfreunde können sich das Paket für Stufe 1 zum günstigen Preis von 1.499 Euro sichern. 600 PS und ein Preis von 5.869 Euro warten hingegen bei Stufe 2, die durch mehrere Komponenten verwirklicht wird. Unter anderem handelt es sich um einen Eisenmann Endschalldämpfer, der in Verbindung mit der ESD angepassten Software zum Einsatz kommt. Mit den Veränderungen wirken 580 Nm auf die Kurbelwelle ein. Sport-Wheels bietet zudem bei der Optik des Audi R8 Spyder einzelne Anpassungen und macht den Supersportler auch optisch um eines stärker.
Vor wenigen Tagen hat Audi den neuen A7 Sportback vorgestellt und lüftete die Geheimnisse, die um die Serienversion kreisten. Das fünftürige Coupé kann sich optisch und technisch behaupten. Im Vergleich zur Studie Sportback concept hat Audi jedoch an einigen Stellen nochmals Hand angelegt und so sind die Scheinwerfer nicht ganz so schmal wie eigentlich geplant. Mit einer Länge von 4,97 m legt das Coupé jedoch einen gewissen Komfort aufs Parkett. Immerhin ist es satte 4 cm länger als der A6. An Raffinessen mangelt es dem Audi A7 Sportback in keinem Fall. So fährt sich der Spoiler, der sich am Gepäckraumdeckel befindet, bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h automatisch aus. Bei 80 km/h sorgt die Technik dafür, dass er automatisch verschwindet.
Autofahrer können beim Audi A7 Sportback zum Start zwischen vier verschiedenen V6-Motoren wählen. Neben den zwei Benzinern stehen zwei Diesel-Motoren bereit. Flexibilität verspricht ebenso der Antrieb. Bei diesem kann zwischen Front- und Allradantrieb gewählt werde. Alle Motoren sind außerdem mit Bordnetz-Rekuperation und Start-Stopp-System ausgestattet. Der Durchschnittsverbrauch auf 100 km beläuft sich auf rund 8,0 Liter.
Der deutsche Autobauer Audi hält an der positiven Tendenz fest und behauptet sich auf einem Rekordkurs, der sich in der Unternehmensgeschichte sehen lassen kann. Vor wenigen Tagen gab Rupert Stadler, der Vorstandschef, die Zahlen des ersten Halbjahres 2010 bekannt. Mit überragenden Ergebnissen konnte der beste Halbjahresabsatz der Unternehmensgeschichte ausgewiesen werden. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres sicherte sich Audi starke Erlöse und Gewinne.
Nach Aussagen von Stadler möchte das Unternehmen den Rekordkurs 2010 halten. Das Ziel ist klar definiert. Immerhin möchte der Autobauer in diesem Jahr die Millionengrenze passieren. Bisher konnte Audi dieses Ziel ausschließlich 2008 erreichen. Infolge der Krise ging der Absatz 2009 stark zurück. Die Zuversicht liegt vor allem der Nachfrage in China zugrunde, von der Audi wie viele andere Fahrzeughersteller auch profitiert. Audi ist im Premiumsegment auf dem chinesischen Markt Marktführer und hält einen Anteil von rund 40 Prozent. In den kommenden Jahren sollen die Produktionskapazitäten in China deutlich ausgebaut werden. So sollen diese künftig 300.000 Fahrzeuge umfassen. Derzeit liegen sie bei 200.000 Autos.
In der bevorstehenden Woche wird der Audi RS 6 das voraussichtlich letzte Mal vom Band rollen. Seit der Einführung im Frühjahr 2008 wurde das Modell als Limousine und Kombi circa 5500 Mal produziert. Nun soll das Modell zunächst in den Ruhestand gesetzt werden. Doch Audi Fans dürfen sich in naher Zukunft auf einen neuen A6 freuen, der nach den Plänen des Autoherstellers bereits 2011 eingeführt werden soll.
Der RS 6 konnte während seiner Produktion für positive Stimmen sorgen und gilt bei Konzern und Kunden als überaus erfolgreich. Grund genug um sich auch beim neuen A 6 am bewehrten Konzept zu orientieren. So soll auch die neue Variante mit einem leistungsstarken Antrieb ausgestattet sein. Der Vertreter der oberen Mittelklasse dürfte somit die Grundzüge des RS 6 aufgreifen und sie in moderner Form fortführen. Derzeit wird der RS 6, der auch weiterhin im Handel zu erwerben ist, mit einem 5,0 Liter Twin-Turbo-V10 angetrieben. Überzeugend sind selbstverständlich die 580 PS, die den Audi RS 6 vor allem in der Männerwelt zum gern gesehenen Fahrzeug machen.
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