Archiv

Archiv für Dezember, 2012

Neuer Crashtest in den USA nagt an Audis Image

27. Dezember 2012 Keine Kommentare
Audi Gebrauchtwagen

cc photozou / Takey

Ob ein Crashtest mit Q7 oder A4, Audi bekam stets Bestnoten. Jetzt nagt ein Crashtest in den USA am Image des Ingolstädter Autobauers.

Die Audi Crashtests in Europa

Die Frontalchrash-Tests bei den SUVs Q7, Q5 und Q3 erbrachten beim EuroNCAP Test durch geringste Einwirkungen auf die A-Säule bei Geschwindigkeiten um 64 km/h Bestnoten fĂĽr alle Modelle beim Aufprall auf die präparierte Barriere. Die Seitencrash-Tests bei den SUVs und des A6 haben diesmal auch bei der Limousine ĂĽberzeugt und die Fahrzeuge deformierten sich nach einem Barriereaufprall mit 60 km/h nur gering. DarĂĽber hinaus wurden während des Crashtests im Jahr 2012 Fahrzeuge dem Pfahltest unterworfen und schnitten selbst bei der simulierten Kollision mit einem Baum in die Fahrerseite mit einem „sehr gut“ ab.Audi hat den Ruf, sichere Fahrzeuge zu produzieren. Aus Unfallstatistiken hat der VW-eigene Konzern Unfallstatistiken untersucht und in der Entwicklung des Fuhrparks berĂĽcksichtigt. Der Erfolg dieser Investitionen wird von Instituten und Automobilclubs kontrolliert. Bis auf den A6 in der Baureihe von 1997 bis 2004 erhielt dabei kein Modell weniger als 4 von 5 Sternen alleine beim ADAC-Test. Das technische Zubehör der neuesten Modelle kann bei älteren Audis zudem oftmals nachgerĂĽstet werden, Angebote im Versandhandel gibt es genĂĽgend.

Small Overlap Test in den USA erteilt Audi „mangelhaft“

Umso mehr überraschen Noten für Audi in den USA. Ein „mangelhaft“ für deutsche Fahrzeughersteller sorgt für Furore. Dieses Unfallszenario, etwa in eine Hauswand zu krachen, scheint eine Herausforderung für Autobauer darzustellen. Bis weit in den Fahrerbereich gab es schwere Verformungen. Die getesteten Audi Limousinen wurden dabei mit rund 64 km/h im Bereich der Scheinwerfer gegen ein starres Hindernis geschleudert. Die Versuchsanordnung wird vom Fahrzeughersteller kritisiert, der Imageschaden ist aber da.

Der neue Audi R8

11. Dezember 2012 Keine Kommentare

Er ist schnell, elegant und wendig – in dem neuen Werbespot präsentiert der Autohersteller Audi ihren Audi R8 so leicht und dennoch geschwind, dass ein Fahrer damit problemlos eine Runde „Simon sagt“ spielen kann, bei der der Wagen präzise auf vier farblich erleuchtete Flächen gefahren werden muss. Aber was steckt wirklich unter der Haube vom Audi R8 und kann er wirklich, was die Werbung verspricht?

 

 

Sportlich fĂĽr die Mittelklasse:

Der Audi R8 – in dem Werbespot ist übrigens die Coupé-Variante zu sehen – ist nicht nur vom Designe her sehr schnittig, sondern hat auch eine Menge Pferdestärken unter der Haube. Je nach den Wünschen des Kunden wird der Audi R8 entweder mit 4,2l V8-FSI Motor mit 430PS einem 5,2l V10-FSI Aggregat mit 525PS oder einem ebenfalls 5,2l R8 V10-Plus Motor mit bis zu 550PS ausgeliefert. Jeder der drei Motoren ist dabei mit dem neuen Hochdrehzahl-Konzept ausgestattet, sodass der Audi R8 auch bereits bei niedrigen Drehzahlen Geschwindigkeit aufnehmen kann. Dafür sorgt auch die FSI-Benzineinspritzung, die in Rennautos bereits zum Standard gehört. Dabei wird das Benzin direkt in den Brennraum gespritzt und zu einem hochverdichteten Gemisch aus Luft und Kraftstoff umgewandelt, was zu einer besseren Leistungsausbeutung führt.

Leichter als die Konkurrenz:
Wie die Werbung bereits zeigen will, hat der neue Audi R8 ordentlich an Gewicht verloren. Um das zu bewirken, wird ein sogenannter Audi Space-Frame verwendet. Dabei handelt es sich um einen robusten Rahmen, der zu 23% auf leichte Aluminiumbleche setzt. DarĂĽber hinaus wird im Audi R8 auf leichten Kunststoff aus Kohlenstofffasern gesetzt, der zwar genauso stabil wie normale Kunststoff-Sorten ist, im Vergleich aber nur einen Bruchteil ihres Gewichtes besitzt. Und auch an beweglichen Bauteilen wurde gespart, damit das Fahrzeug leichter wird. So bestehen die Bremsen beispielsweise aus Gussreibringe, die eine Reihe von Federn und anderen Kleinteilen ĂĽberflĂĽssig machen. An die 2Kg werden dadurch eingespart, was sich beim Fahren des Audi R8 bemerkbar macht.

Betont verspielt:
In dem Werbe-Spot für den neuen Audi R8 muss der Fahrer seinen Wagen in einem bestimmten Muster über einen Glasboden fahren und dabei möglichst schnell von einer Plattform zur nächsten kommen. Ob er eine Platte genau überfahren hat, wird dadurch angezeigt, dass die Plattform in einer bestimmten Farbe aufleuchtet. In dem Video schafft der Fahrer den kleinen Kurs in weniger als 30 Sekunden, ohne dass der sensible Glasboden dabei bricht. Dadurch wird verbildlicht, dass der neue Audi R8 Geschwindigkeit, Wendigkeit und auch Leichtigkeit in sich vereint.

KategorienR8 Tags: